Ich arbeitete jahrelang in einem Beruf, der viele Frauen glücklich machte: als Juwelier. In meinem privaten Blog erzähle ich nun von Gold, Silber, Diamanten und Brillanten und versuche zu klären, warum Frauen so sehr auf Schmuck achten!
Bei Edelsteinen handelt es sich um Gesteine, Glasschmelzen, Minerale und Stoffe organischer Herkunft, die gerne zu Schmucksteinen verarbeitet werden. Schon seit der Altsteinzeit schmücken sich die Menschen, was sich auch in der heutigen Zeit in Form von Ringen, Uhren, Ketten, Armbändern etc. nicht geändert hat. Werden die Schmucksteine geschliffen, entstehen aus Diamanten zum Beispiel Brillanten. Diese sind entweder farblos, transparent oder auch farbig, wie Gelb, Rosa, Rot, Schwarz oder Braun, was aufgrund von Verunreinigungen durch Stickstoff möglicht wird. Diamanten sind die härtesten Mineralien, wobei sich diese Härte je nach den Kristallrichtung unterscheidet, weshalb sich Diamanten auch mit anderen Diamanten schleifen lassen. Beeindruckend wirken Diamanten aufgrund ihrer hohen Lichtbrechung, ihres Glanzes und ihres Feuers, also dem Farbspiel im Regenbogeneffekt, wodurch sie sich als beliebter Frauenschmuck durchgesetzt haben, da sich die weiblichen Wesen gerne mit glitzernden Verschönerungen verzieren und vor allem beschenken lassen.
Brillanten werden fälschlicherweise oft auch als Diamanten bezeichnet, das Wort einfach nur eine bestimmte Schleifart von Diamanten bezeichnet. Nur aufgrund einer hohen Brillanz dürfen die Schmucksteine auch so bezeichnet werden. Das heißt, je mehr Licht vom Stein zum Betrachter gebrochen und reflektiert wird, also umso mehr er funkelt, desto höher ist auch seine Brillanz. Dabei betrachtet man die äußere Brillanz, also den Glanz durch Spiegelung an der Oberfläche, und die innere Brillanz, die durch Reflexion an den Innenflächen entsteht. Wichtig sind bei Brillanten zudem die Schliffproportionen, die sich an den Lichtbrechungen des Steins orientieren. Typisch ist ein Schliff mit einer kreisrunden Rundiste („Kante“ zwischen unterer und oberer Hälfte des Diamanten), die aus mindestens 24 Facetten plus Kalette (Spitze) im Unterteil und mindestens 32 Facetten plus Tafel (größte Facette) im Oberteil besteht.
"Diamonds are a girl’s best friend!" (Marilyn Monroe) – Ihr Manfred Lange!